Außenfassaden mit Naturstein-Verblendern
Die WDVS-Fassade (Wärmedämmverbundsystem) ist der meistverbreitetste Fassadentypus und die einfachste Art, eine Fassade Außen mit dünnem Naturstein von Slate-Lite zu realisieren.
Nutzen Sie unsere Steinfurniere ganz einfach wie normale Verblender als abschließende Deckschicht der WDVS-Fassade und schon erstrahlt Ihr Zuhause in neuem Glanz!
Zeitsparend
Dank des geringen Gewichts und der einfachen Verarbeitung von Slate-Lite verlegen Sie bis zu 50m² pro Tag!
Robust & langlebig
Unsere Steinfurniere sind robuster als herkömmliche massive Rohsteinplatten, trotz des geringen Gewichts von ca. 1,5 kg/m²!
Frostsicher
Unsere Steinfurniere sind frostsicher und somit problemlos für den Außenbereich geeignet!
Bestandsfassade oder Neubau?
Ihr Traum von einer Naturstein-Fassade ist in greifbarer Nähe, denn Sie müssen für die Veredelung einer Fassade mit Slate-Lite Steinfurnieren keinen kompletten Neubau vornehmen!
Solange die Bestandsfassade in einem guten Allgemeinzustand und struktureller Integrität ist, sind auch vorhandene Fassaden problemlos mit unseren Verblendern erweiterbar!
Slate-Lite lässt sich bei einer marktüblichen WDVS-Fassade einfach als abschließende Deckschicht auf dem mit Armierungsgewebe verstärkten mineralischen Untergrund verkleben. Der grundsätzliche Aufbau der WDVS-Fassade erfolgt nach geltenden Vorschriften und Normen.
Ziel ist die verlässliche Beurteilung von Durchfeuchtung, Wasseraufnahme und Austrocknungsverhalten in Putz, Mauerwerk, Beton, Naturstein und Beschichtungen.
In der Praxis werden orientierende In‑situ‑Messungen mit genormten Referenz‑/Laborverfahren kombiniert. Für die bauphysikalische Bewertung gilt in Deutschland DIN 4108‑3.
Wie wird geprüft? (typischer Ablauf)
Orientierende Messungen (z. B. elektrisch/kapazitiv) zur Kartierung feuchter Zonen.
In‑situ‑Nachweis der Wasseraufnahme mit Prüfrohr (Karsten‑Prinzip) nach DIN EN 16302 – geeignet für poröse, anorganische Baustoffe.
Labor/Referenz:
Feuchtegehalt durch Trocknen (Darrmethode) nach DIN EN ISO 12570;
je nach Fragestellung zusätzlich kapillarer Wasseraufnahmekoeffizient nach DIN EN ISO 15148 und – bei Beschichtungen – Wasserdampfdurchlässigkeit nach DIN EN ISO 7783. Die Ergebnisse fließen in die Nachweisführung nach DIN 4108‑3 ein.
Maßgebliche Normen (Auswahl)
- DIN EN 16302 – Messung der Wasseraufnahme bei niedrigem Druck (in situ/Labor).
- DIN EN ISO 12570 – Bestimmung des Feuchtegehalts durch Trocknen.
- DIN EN ISO 15148 – Bestimmung des kapillaren Wasseraufnahmekoeffizienten.
- DIN EN ISO 7783 – Wasserdampfdurchlässigkeit (Schalenverfahren) von Beschichtungen.
- DIN 4108‑3 – Klimabedingter Feuchteschutz: Anforderungen, Berechnung, Bewertung.
Die Raupenschälprüfung beurteilt die Haftung elastischer Kleb‑/Dichtstoffe (z. B. für Fassadenfugen) auf konkreten Untergründen. DIN ISO 21194 ist der aktuelle Stand (ersetzt DIN 54457).
Wie wird geprüft?
Auf den vorbereiteten Untergrund wird eine definierte Dichtstoffraupe aufgebracht, ausgehärtet und unter festgelegten Bedingungen abgeschält. Bewertet werden Versagensart/Bruchbilder (adhäsiv, kohäsiv, gemischt) und – falls gefordert – die Schälkraft. Optional können Vor‑Alterungen nach Norm vereinbart werden.
Besonderheiten bei Fassadenfugen
Für Außenwandfugen im Hochbau gilt DIN 18540 (Planung, Ausführung, Produktanforderungen). Verwendete Fugendichtstoffe müssen EN 15651‑1 entsprechen (CE‑Kennzeichnung für Fassaden). Der Raupenschältest ist der praktische Haftungs‑/Eignungsnachweis am konkreten Untergrund.
Maßgebliche Normen (Auswahl)
- DIN ISO 21194 – Raupenschälprüfung elastischer Kleb‑/Dichtstoffe.
- DIN EN ISO 10365 – Bezeichnungen der Bruchbilder von Klebungen.
- DIN EN ISO 9142 – Leitfaden für Labor‑Alterungsbedingungen.
- DIN 18540 – Abdichten von Außenwandfugen im Hochbau.
- EN 15651‑1 – Fugendichtstoffe für Fassadenelemente (CE‑Kennzeichnung).
Der Gitterschnitt ist eine schnelle Orientierungsprüfung zur Haftung von Beschichtungen auf dem Untergrund. Er liefert eine visuelle Einstufung in Klassen 0–5 (0 = sehr gut) und keine Haftfestigkeit in N/mm².
Wie wird geprüft?
Mit einem Gitterschneider werden sich kreuzende Schnitte bis auf den Untergrund ausgeführt (Schnittabstand passend zur Schichtdicke). Lose Partikel werden entfernt, ggf. wird Klebeband kurz appliziert und abgezogen. Das Abreißbild wird nach Norm in die Klassen 0–5 eingestuft.
Wichtig für die Einordnung
- Für dicke/mehrlagige Systeme, insbesondere Korrosionsschutz auf Stahl: Cross‑cut/X‑cut nach ISO 16276‑2 (in Deutschland i. d. R. als DIN EN ISO 16276‑2 veröffentlicht).
- Für eine numerische Haftfestigkeit: Abreißversuch nach DIN EN ISO 4624.
Maßgebliche Normen (Auswahl)
- DIN EN ISO 2409 – Gitterschnittprüfung.
- ISO 16276‑2 / DIN EN ISO 16276‑2 – Beurteilung der Adhäsion (Cross‑cut/X‑cut) bei Schutzbeschichtungen.
- DIN EN ISO 4624 – Abreißversuch (Haftfestigkeit in N/mm²).
Unser Slate-Lite Steinfurnier erfüllt alle Normen für die Fassadenverkleidung von freistehenden Privathäusern der Gebäudeklasse 1.
Sollten Sie Projekte der Gebäudeklasse 2-5 nach deutscher Norm planen, sprechen Sie uns bitte einfach an - wir beraten Sie auch gerne zur Umsetzung von Bauprojekten dieser Kategorie!
Nein, wir verkaufen kein WDVS-Komplettpaket. Bei uns können Sie die Natursteinfurniere kaufen, die Sie als abschließende Deckschicht auf dem mit Armierungsgewebe verstärkten mineralischen Untergrund verkleben können.
Der grundsätzliche Aufbau der WDVS-Fassade erfolgt nach geltenden Vorschriften und Normen.
Das Armierungsgewebe muss im oberen Drittel der Putzschicht (ausgeführt nach VOB/C[1]ATV-DIN 18350, DIN EN 13914 und DIN 18550) liegen, wobei die Stärke der Putzschicht 5mm nicht unterschreiten darf.
Unebenheiten dürfen ± 3mm nicht überschreiten, damit der Kleberauftrag per B3-Zahnspachtel ausreichende Haftung bietet.
Sie müssen für die Veredelung einer Fassade mit Slate-Lite Steinfurnieren keinen kompletten Neubau vornehmen.
Solange die Bestandsfassade in einem guten Allgemeinzustand und struktureller Integrität ist, sind auch vorhandene Fassaden problemlos erweiterbar!
Die Integrität Ihrer Bestandsfassade lässt sich von einem Sachverständigen mithilfe von einfachen Gitterschnitttests, Raupenschältests und Feuchtigkeitsmessungen prüfen.
- Der Untergrund muss trocken, sauber, frostfrei, fest bzw. frei von mikrobiellem Befall sein.
- Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u.Ä.) müssen entfernt werden.
- Vorab aufgebrachte Unterputze, Spachtelmassen und dgl. müssen durchgetrocknet/durchgehärtet sein und entsprechend tragfähig sein.
Slate-Lite lässt sich bei einer marktüblichen WDVS-Fassade einfach als abschließende Deckschicht auf dem mit Armierungsgewebe verstärkten mineralischen Untergrund verkleben.
Der grundsätzliche Aufbau der WDVS-Fassade erfolgt nach geltenden Vorschriften und Normen.
Das Armierungsgewebe muss im oberen Drittel der Putzschicht (ausgeführt nach VOB/C[1]ATV-DIN 18350, DIN EN 13914 und DIN 18550) liegen, wobei die Stärke der Putzschicht 5mm nicht unterschreiten darf.
Unebenheiten dürfen ± 3mm nicht überschreiten, damit der Kleberauftrag per B3-Zahnspachtel ausreichende Haftung bietet.
Zur optimalen Verklebung empfehlen wir unseren Slate-Lite Extreme Adhesive.
Im folgenden Video sehen Sie die grundlegende Verklebung mit unserem Extreme Adhesive als Beispiel:
Nein, Fugen sind nicht erforderlich, wenn die Überdeckungsfläche nicht größer als 8m in Länge oder Höhe ist.
Ist die verarbeitete Fläche größer, ist eine Dehnungsfuge zu empfehlen.
Fast alle Slate-Lite Dekore sind für die Nutzung im Außenbereich und als Steinfassade geeignet.
Ausgenommen hiervon sind unsere Kalkstein-Dekore ICE PEARL und GREEN PEARL, die nicht für den Außen- und Nassbereich zugelassen sind.
Unsere Vertriebsabteilung lässt Ihnen gerne eine Liste mit allen Dekoren zukommen, die Sie für Ihre Natursteinfassade verwenden können. Sprechen Sie uns einfach an!
Die grundsätzliche Verlegung von Slate-Lite kann Stoß-an-Stoß erfolgen, so dass Sie die Steinplatten einfach aneinanderschieben.
Falls Sie (gerade für Außenkanten am Gebäude) lieber abschließende Profilleisten nutzen möchten, haben wir perfekt für die Gesamtstärke von Slate-Lite passende Abschlussleisten in mehreren Farben im Portfolio.
Das die natürliche Steinoberfläche von Slate-Lite spaltrau ist und somit leichte Höhenunterschiede durch die Steinstrukturen und -maserungen vorkommen, empfehlen wir die Nutzung von Profilleisten im Fassadenbereich.
Die Slate-Lite-Verkleidung ist aufgrund des GFK-Trägers des Steinmaterials nicht dampfdiffusionsoffen.
Somit kann keine Feuchtigkeit durchdringen.
Dank der 100% natürlichen Steinoberfläche müssen Sie die Slate-Lite Steinfurniere im Außeneinsatz i.d.R. nicht mit einer Imprägnierung oder Versiegelung schützen.
Sollten Sie abseits der natürlichen Eigenschaften der Steinoberfläche einen zusätzlichen Schutz vor Schnee, Salz oder Regen wünschen, empfehlen wir im Außenbereich die Nutzung unseres Slate-Lite Perlschutzes.
Wir geben 5 Jahre Gewährleistung nach Deutschem Recht bei ordnungsgemäßer Ausführung aller Fassadenarbeiten und Einhaltung der gültigen Normen und Vorgaben.
Unsere Langzeittests und Erfahrungen mit Fassadenprojekten zeigen jedoch, dass Sie 20 Jahre oder länger viel Freude mit Ihrer neuen Steinfassade haben werden.
Der Zuschnitt unserer dünnen Steinfurniere ist denkbar einfach, hierfür ist fast jedes handelsübliche DIY-Werkzeug geeignet: Sowohl mit einer Hand- oder Tischkreissäge, Stichsäge oder einem Multitool schneiden Sie Slate-Lite millimetergenau auf das benötigte Wunschmaß zu.
Schneiden Sie das Steinblatt einfach von der Rückseite her mit einem Holz- oder Kunststoffsägeblatt mit mittlerer Zahnung zu. Falls nötig schleifen Sie danach die Schnittkante mit einem Schleifpapier leicht ab.
Durch Witterung entstehen bei unseren Steinfurnieren dank der 100% natürlichen Steinoberfläche kaum bzw. minimale gleichmäßige Abweichungen der Farbgebung.
Verwitterungsanzeichen wie Schwarzschimmel, Algen, Grünbelag oder sonstige umweltbedingte Verunreinigungen lassen i.d.R. schnell und einfach mit klarem Wasser und einer Bürste entfernen.
Im Außenbereich ist außerdem die Reinigung per Hochdruckreiniger möglich, bitte beachten Sie hierbei lediglich den empfohlenen Abstand des Geräteherstellers bei der Nutzung.